Gedankenstürme

Von: Ute Mündlein | 22.01.2017

Gedankenstürme erkennt man daran, dass man an fast nichts anderes denken kann, als dass der eine Kollege so ein Idiot ist oder man sucht verzweifelt einen Weg, neue Kunden zu finden.
Kurz, man hat das Gefühl, festzustecken, ohne eine Lösung zu finden.

Wie bei einer Schlechtwetterfront oder dem unsäglichem Hochnebel, bei dem gefühlt wochenlang keine Sonne scheint. Ist nicht schön, aber es bringt nichts, so meine Erfahrung, in solchen Momenten in Aktionismus zu verfallen. Daher der wichtige Ratschlag: Mach nichts, warte ab, bis du eine neue Sicht auf die Dinge hast, dann löst sich das Problem von ganz alleine oder du weißt, was du tun musst bzw. kannst den Rat von anderen annehmen.

Leichter gesagt, als getan, ich weiß, aber das ist beste, was du in der Situation tun kannst. Eine neue Sicht auf Gedankenstürme kam mir unlängst bei einem Gespräch, als ich mich mal wieder in einem dieser Thought Storms befand. Vielleicht sind Gedankenstürme sogar gut, sie reinigen die Luft, wirbeln Dinge ordentlich auf und sorgen für frischen Schwung. Wie bei einem Gewitter im Sommer, das auch für angenehme Abkühlung sorgt.